Blusen-Sew-Along: Blumen für Finalistin Elsa

Bluse Elsa, La Maison Victor, Schneidersitz

Durch den Blusen-Sew-Along habe ich in den letzten drei Wochen so viele Blusenschnitte, Blusenstoffe und eben Blusen gesehen, dass ich auf der einen Seite vor lauter Inspiration nur noch Blusen nähen möchte und auf der anderen Seite jetzt auch erst mal genug habe von Blusen. Ein merkwürdiger Zustand. Blusen-Blues nennt man das wohl. Kommen wir jetzt aber zu meiner Bluse. … weiterlesen …

Blusen-Sew-Along: Schnittmustertetris mit Elsa

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Nachdem ich in der letzten Woche noch ratlos alle möglichen Schnitt-Stoff-Kombinationen im Kopf durchspielte, bin ich heute schon einen großen Schritt weiter. Danke für alle Eure Anregungen, hier und bei Instagram. Ein besonderer Dank geht an Lena, die mich dazu angeregt hat, noch mal kritisch zu hinterfragen, was für ein Blusentyp ich eigentlich bin. Und so schön ich Schluppen und Volants an anderen auch finde: „verspielt“ oder „romantisch“ sind Eigenschaften, die auf mich einfach nicht zutreffen.

Die Wahl fiel schließlich auf den Schnitt Elsa von La Maison Victor, ein klassischer Schnitt mit Kragen, Schulterpasse und verdeckter Knopfleiste. … weiterlesen …

Live, Laugh, Lodenjacke

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Es ist ja wissenschaftlich nachgewiesen, dass beim Sport Glückshormone ausgeschüttet werden und man sich danach ganz entspannt, optimistisch und zufrieden fühlt. Dummerweise aber eben erst danach und nicht schon vorher, wenn man so einen kleinen Motivationsschub ganz gut gebrauchen könnte, um sich überhaupt zum Training aufzuraffen. Vor ein paar Tagen habe ich nun endlich ein Mittel gefunden, durch das ich jetzt auch an kalten, nebligen, regnerischen Abenden gerne aufs Fahrrad steige, um zum Sportkurs zu fahren, – und selbst platte Reifen und tieffliegende Tauben meine Stimmung nicht trüben können. Man braucht dazu einfach … eine Jacke. … weiterlesen …

Falsche Norwegersocken und echte Nikolausgeschenke

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Das N. Wenn ich mich so auf diversen Blogs und bei Instagram umsehe, stelle ich fest, dass ich nicht die Einzige bin, die in einen Zustand größter Ratlosigkeit fiel, als Sandra von Rehgeschwister das N als Novemberbuchstaben der 12 letters of handmade fashion zog. Es ist ja nicht so, als wäre mir dazu gar nichts eingefallen, aber auf Negligé, Nadelstreifen und Neopren hatte ich gerade gar keine Lust. Auch Jennys wie immer toller Inspirationspost auf exclamtion-point brachte diesmal nicht die Erleuchtung. Ich hätte endlich mal mein navyblaues Kleid fertigstellen können, das schon seit Wochen auf die letzten Handgriffe wartet. Aber dann überkam mich eine gähnende Nähmüdigkeit. Fängt zwar auch mit N an, ist aber nicht so richtig „fashion“. Und lässt sich auch schlecht fotografieren. …weiterlesen…

Im R-Rausch – Ringelraglan, Reißverschluss und rote Rosen

Ringelraglanshirt und roter Reissverschlussrock

Bei meiner Schrankinspektion vor ein paar Wochen hatte sich ja herausgestellt, dass ich unbedingt mehr Oberteile brauche. Als Lisa von Stoffreise dann das R als Oktober-Buchstaben der 12 letters of handmade fashion zog (Ihr tolles Video dazu ist das Kontrastprogramm zum schmuddeligen Herbstwetter), war mir sofort klar, dass es ein Raglanshirt werden muss – am besten mit Ringeln. Aber weil das so naheliegend und einfach war, fand ich es auch irgendwie langweilig und rollte das R noch eine Weile in meinem Kopf, bis ich förmlich in einen R-Rausch geriet. … weiterlesen …

Karo mit Komplikationen

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Dass Katha als Septemberbuchstaben der 12 letters of handmade das K zog, kam mir sehr gelegen. Auf meiner Nähliste stand schon seit einer Weile eine etwas schickere Hose fürs Büro, für die ich auch schon vor einiger Zeit einen karierten Stoff gekauft hatte. Karo, klassisch, ein wenig konservativ, aber unkompliziert. Wie, das gilt nicht, wenn das K erst der dritte Buchstabe ist? … weiterlesen …

Mélodie, Moderegeln und Mädchenfreundschaften. Über ein Jerseykleid

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Mélodie und ich lernten uns im Frühjahr kennen. Aus einer eher zufälligen Begegnung und anfänglichen Vorurteilen ist mittlerweile eine enge Freundschaft geworden. Wie es dazu kam:

Für die warmen Tage wollte ich mir ein schönes leichtes Kleid nähen. Mélodie war eigentlich nur das Probekleid, genäht mit einer großen Portion Skepsis. Obwohl ich auf Probekleider sonst in der Regel verzichte (nicht aus Faulheit, sondern weil ich es langweilig finde, zweimal hintereinander das Gleiche zu nähen), hatte ich mich dieses Mal doch für eine Testvariante entschieden. Das lag zum Teil daran, dass ich mich – wie bei jedem Kleiderschnitt – zwischen drei Größen bewegte und die Erfahrungsberichte, die ich zu diesem speziellen Schnitt fand, die Entscheidung auch nicht leichter machten.

Der eigentliche Grund meines Zögerns aber war – und jetzt kommen wir zu einem für viele sicher schockierenden Bekenntnis: …hinsetzen, tief durchatmen, weiterlesen…